Oft wird mir die Frage gestellt, warum viele Asanas die Namen von Tieren tragen.

Rishis ( im Hinduismus Seher oder mythische Weise ) haben die Wurzeln der modernen indischen Spiritualität, des Hinduismus und Yoga gelegt.

Diese haben in den Wäldern tagtäglich Tiere beobachtet um herauszufinden wie diese in Harmonie mit ihrer Umgebung und ihren Körpern leben. Daraufhin haben die Rishis ihre Körper selbst in bestimmte Tierhaltungen gebracht und herausgefunden, dass sich die hormonale Sekretion durch diese Haltungen anregen und steuern lässt. So konnten sie beispielsweise den Adrenalinfluss, der für den Kampf- oder Fluchtreflex zuständig ist, beeinflussen. Durch das Nachahmen der Tierhaltungen konnten sie die Gesundheit aufrechterhalten und den Herausforderungen der Natur begegnen. 

Gerade Kinder lieben es diese Tierhaltungen im Yoga nachzuahmen. In Form von Geschichten, Märchen oder Spielen. Kinderseelen sind frei und wohl die reinste Form der Natur, daher können sie sich mit Tieren leicht in Verbindung setzen. 

Animalisch, vom Tier stammend, naturhaft….

Als Erwachsener Mensch hat man oft die Verbindung zur Natur vergessen. Man nimmt sie, aufgrund der Schnelllebigkeit weniger bewusst wahr. 

Yoga verhilft in erster Linie zum bewussten Umgang mit sich selbst, daraus resultiert ein achtsameres Verhalten im Außen. Wie innen, so außen. Es verhilft einem nach innen zu gehen und zu horchen…..die leise Stimme der eigenen Instinkte bzw. der Intuition zu hören. 

Zurück zur wahren Natur…..hinein in den Fluss des Lebens. Sich treiben lassen…..